Hi, mein Name ist Marlene und nach meinem Abitur im Jahr 2025 stand ich vor der großen Frage: Was nun?
Viele Ideen waren da, aber keine fühlte sich konkret genug an, um eine klare Entscheidung für meine berufliche Zukunft treffen zu können.
Also beschloss ich, einfach verschiedene Bereiche auszuprobieren um unterschiedliche Einblicke in die Arbeitswelt zu gewinnen.
Der entscheidende Impuls für mein Praktikum bei der Gws mbH kam schließlich von meiner Oma. Sie machte mich auf einen Zeitungsartikel über das Unternehmen in meiner Heimatstadt Werl aufmerksam. Darin wurde eine neue Kollegin vorgestellt, die das Team bereichern sollte. Besonders ihr darin beschriebenes Studium im Bereich International Management hat sofort mein Interesse geweckt.
Keine 24 Stunden später schrieb ich meine erste E-Mail an die GWS mbH und kurze Zeit darauf durfte ich für zwei Monate Teil des Teams werden. Eine Zeit, die rückblickend viel zu schnell vergangen ist.
Von Anfang an wurde ich herzlich aufgenommen. Die offene und wertschätzende Atmosphäre machte es mir leicht, mich schnell einzufinden. Inhaltlich erhielt ich spannende Einblicke in den Tourismus in Werl und verstand schnell, wie viele Schritte und Überlegungen im Hintergrund notwendig sind, bevor Veranstaltungen für die Öffentlichkeit sichtbar werden.
Neben der Organisation von Events spielte auch die Zusammenarbeit mit dem Citymanagement und dem Rathaus eine große Rolle. Diese war in der intensiven Phase des Stadtumbaus, kurz vor dem Spatenstich besondersn spannend.
Außerdem durfte ich regelmäßig an Meetings teilnehmen und so den Arbeitsalltag aus nächster Nähe miterleben. Ein weiterer Bestandteil meines Praktikums war die Betreuung der Stadtinformation, die ich gelegentlich übernehmen durfte. Parallel dazu sammelte ich Ideen und Vorschläge um das Angebot für junge Menschen in Werl zu erweitern. Meiner Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt, und am Ende durfte ich meine Ergebnisse in einer Präsentation festhalten und sogar vorstellen.
Ein besonderes Highlight war ein Besuch an der Fachhochschule in Meschede. Dort verbrachte ich einen Vormittag gemeinsam mit meiner Kollegin, nahm an Seminaren teil und ich hatte die Möglichkeit, mich mit Studierenden und Dozierenden über den Studiengang auszutauschen.
Doch nicht nur die fachlichen Erfahrungen bleiben mir in Erinnerung. Besonders bereichernd waren die vielen kleinen Gespräche zwischendurch – über Filme, Lieblingsgerichte, Reiseziele oder einfach über das Leben.
Diese Momente haben den Arbeitsalltag auf eine angenehme Weise aufgelockert und oft für ein Lächeln gesorgt.
Meine Mittagspausen verbrachte ich am liebsten draußen bei den Werl-Buchstaben, mit einem Butterbrot in der Hand und netten Gesprächen mit meinen Kolleg*innen.
Auch die Erlebnisse abseits des Büroalltags haben diese Zeit besonders gemacht: exklusive Museumsführungen, Stadttouren und sogar Wohnzimmerkinobesuche mit „Bruder Tobias“, dessen Begeisterung für Werl einfach ansteckend, und inzwischen auch ein Stück weit auf mich übergesprungen ist.
Rückblickend war das Praktikum für mich nicht nur eine wertvolle Orientierungshilfe, sondern vor allem eine sehr schöne und lehrreiche Erfahrung. Selbst wenn mein beruflicher Weg mich in eine andere Richtung führen sollte, nehme ich vor allem eines mit: Jede Erfahrung bringt uns weiter und die Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen prägen uns nachhaltig.
Ich möchte anderen Mut machen, offen mit Unsicherheiten umzugehen. Es ist völlig in Ordnung noch nicht zu wissen, wie der eigene Lebensweg aussehen soll, besonders direkt nach dem Schulabschluss.
Alle Erfahrungen die wir sammeln, formen uns zu dem Menschen, der wir am Ende sind.
Also: Traut euch Dinge auszuprobieren um euren eigenen Weg zu finden. Und falls euch dieser Weg einmal in die Walburgisstraße 52 in Werl führt – schaut doch einfach mal herein 🙂







